Panama und Costa Rica

Faultierbaby Linda

Panama Ankunft in Zentralamerika

Sofort fiel uns der grosse Einfluss aus Nordamerika auf. Bis Ende 1999 war der Panamakanal unter US-amerikanischer Verwaltung und dies führte zu einem grossen Einfluss aller Themen in Panama. Der US-Dollar ist auch hier, wie in Ecuador, die Landeswährung. Viele Gebäude und Installationen erinnern uns optisch und technisch sehr an die USA. Die Überlandstrassenzüge sind grosszügig breit angelegt. Viele Personen sprechen gutes Englisch und in den Einkaufsgeschäften werden viele nordamerikanische Produkte angeboten.

Wir kamen genau zur wohl wichtigsten Zeit für ganz Panama an! Jeweils anfangs November wird an mehreren Feiertagen die Unabhängigkeit diverser früherer Verwaltungen zelebriert. Paraden überall und das öffentliches Leben steht still. Wir besuchten die Altstadt Panamas zu Fuss vom Hotel aus und freuten uns ab der vielen Gruppierungen die sich in der Hitze präsentierten. Tolle Strassenbands, schöne Kostüme und viel Schweiss! Wir fragten uns, wie die Bevölkerung mit dieser Hitze fertig werden kann? Dazu noch in dunklen Kostümen und stundenlang durch die Strassen ziehend.

„Unsere“ Plattform mit dem Duro drauf, wurde nach Colón in Panama geliefert. Diese Stadt liegt an der karibischen Seite des Panamakanales und hat definitiv schon bessere Zeiten erlebt! Von vielen wurde uns geraten, nicht zu Fuss in dieser Stadt unterwegs zu sein! Wir haben eigentlich versucht, mit der Eisenbahn entlang der Ostseite des Kanales nach Colón zu fahren. Da jedoch die Bahn aufgrund der Feiertage nicht fuhr, haben wir für einen Bruchteil des Preises eine Busfahrt gemacht. Nicht so schön wie die Fahrt im Zuge, doch zügig nach Colón. Unsere Befürchtungen, das Auslösen des Duro aus dem Hafen könnte sich aufgrund von Feiertagen verspäten, bestätigten sich leider! Also verbrachten wir einen Tag im Hotel.

Vier weitere Reisende auf dem Weg nach Norden waren im gleichen Hotel und warteten bis sie ihren gemeinsam gebuchten Container entladen konnten. Nun galt es, die im Internet gefundenen Hinweise möglichst effizient umzusetzen und unsere Fahrzeuge an einem Tag aus dem Hafen zu kriegen! Die Hitze zeigte sich von bester Seite. Wir waren schon früh unterwegs und haben bei der Reederei die ersten Papiere abgeholt. Die Kosten für den Transport waren direkt bei der naheliegenden Bank einzuzahlen.

Als nächstes mussten wir beim Zoll unser Fahrzeug temporär einführen. Der Zoll akzeptierte leider unsere internationale Fahrzeughaftpflichtversicherung nicht, obwohl Panama explizit darin versichert wird. Dies kostete uns dann eine wertvolle Stunde, musste doch für 15 US-Dollar eine Versicherung in der Stadt gelöst werden. Die Zollgebäude liegen natürlich weit ab vom Zentrum im Hafengelände, doch wir hatten zum Glück noch ein Taxi organisieren können :-) !

Am späteren Nachmittag konnte ich, Simon, dann endlich ganz vorne am Meer zum Duro und ihn von der Plattform runterfahren. Die Jungs im Hafen waren froh wie ich, den Duro kurz vor Feierabend aus dem Hafen zu haben. Ein letzter kurzer Blick in die Kabine eines Zollbeamten und der Duro war in Panama unterwegs. Wir entschieden uns, gleich noch eine Nacht auf dem Hotelparkplatz in Colón zu schlafen. Das einzige Hotel in dieser Stadt, das einigermassen in Ordnung war, und wir waren bereits vorher Gäste da! :-)

Tags darauf freuten wir uns auf die Weiterfahrt mit unserem eigenen Gefährt in Zentralamerika! Wir entschieden uns nach Süden zu den Panamakanal Schleusen am Pazifik zu fahren. Weiter über die grosse Stahlbrücke, Puente de Americas, die den Kontinent wie eine Stecknadel zusammenhält, den Kanal nach Nordwesten zu queren. Während unseres Besuches an den Miraflores Schleusen war leider nicht viel Schiffsbetrieb. Wir studierten das sehr interessante Museum über die Entstehung des Kanales und die vielen Rückschläge und sahen dann schlussendlich einen kleinen Touristenkatamaran die Schleuse passieren. Zurzeit wird nördlich der bestehenden Schleusen eine neue Schleusenanlage gebaut. Diese Anlage wird grösser und von der Konstruktion her insofern anders, dass die „Verschlüsse“ seitlich verschoben werden können, und nicht drehbar links und rechts gelagert sind. Auch werden gleich neben den Schleusen riesige Becken angeordnet, in denen das Wasser für die Füllung uns das Leeren der Schleusenvolumen gesammelt wird, und nicht einfach bei jeder Öffnung der Schleusen aus dem Kanal ins Meer geleitet wird. Es gibt bereits heute ein ähnliches System zum Wassersparen, doch für das neue, noch grössere Volumen, wird das Ganze noch optimiert.

Die sich bis heute im Dienste befindenden Schleusentüren werden nächstes Jahr, im 2014, hundert Jahre im Dienste stehen! Ein grossartiges Bauwerk, durch das eine Unmenge an Gütern jährlich verschifft wird und so viele Kilometer Schiffsreise, unten rum um Südamerika, eingespart werden können.

Auf der Weiterfahrt in Panama nach Costa Rica haben wir in einem keinen Camping mit einigen schönen Vögeln auch Cathy getroffen. Angelika und Cathy haben sich auf Anhieb toll verstanden und Cathy hat ihre grössten Tricks gleich zum Besten gegeben :-) .

Wir wollten auf einem kleinen Grenzübergang etwas nördlich der Hauptroute nach Costa Rica einreisen. Nach einer angenehm kühlen Nacht auf einem Hotelparkplatz auf etwa 1500müM., versuchten wir tags darauf den Grenzübertritt. Die Ausreise aus Panama wäre ja noch möglich, da jedoch auf Costa Rica sehr wenige Reisefahrzeuge eine Einreise machen wollen, wird dieser Dienst gar nicht angeboten und wir wurden weiter nach Süden an den Hauptgrenzübergang verwiesen. Schade, doch die Fahrt entlang der Grenze nach Süden verlief teils sehr ausgesetzt und sehr kurvenreich durch Landwirtschaftsland. Wir waren wieder näher dem Meeresspiegel und so waren auch die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit höher. Der Grenzübertritt nach ein paar wenigen Tagen in Panama verlief fast reibungslos. Eine Kontrolle des Fahrzeuginnern war jedoch etwas holprig und Angelika wurde mal wieder auf die Probe gestellt.

Wir konnten die obligatorische Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug abschliessen und uns bereits im zweiten zentralamerikanischen Land ziemlich frei bewegen. Wir sind zügig unterwegs, damit wir Angelikas Eltern, die uns für drei Wochen in Costa Rica besuchen werden, in San José treffen können. Eine Übernachtung an der Pazifikküste, kurz nach der Grenze, und wir konnten am Sonntag in San José einfahren. Ein herzliches Wiedersehen erfreute uns alle und wir konnten ein paar leckere Schoggitafeln und ein paar elektronische Ersatzteile für den Duro entgegen nehmen.
:-)

Angelikas Eltern haben sich einen Mietwagen genommen und werden in Hotels nächtigen. So fragen wir jeweils, ob wir mit unserem Duro auf dem Parkplatz übernachten können. Wir starten nach Nordosten und versuchen uns einen ersten Vulkan zu besuchen. Siehe da, ein Wolkenhut verdeckt uns die Sicht auf den Vulkan :-) Später noch kalter Wind und sogar Regen liessen uns dann auf einen weiteren anderen Vulkan hoffen :-)! Die Temperaturen waren angenehm und es regnete immer mal wieder.

Wir entschliessen uns an die karibische Küste nach Puerto Viejo zu fahren. Dort können wir im sehr schönen „Loco Suizo Hotel“ nächtigen und geniessen bei Bernadette die tolle Küche. Bei einem unserer Ausflüge besuchen wir die Faultierauffangstation die Faultiere aufnimmt die gefunden werden, weil diese verletzt oder krank sind. Das Ziel ist auch, die Tiere zu studieren und wieder Freizulassen, wenn dies möglich ist. Einige Tiere können leider nicht mehr in die freie Wildbahn und finden daher ein neues Zuhause an der Karibikküste von Costa Rica. Wir durften auch auf einer kurzen Kanufahrt im Park, unter Bäumen und durch Wasserpflanzen übers Wasser gleiten. Da gab’s auch ein paar schläfrige Fledermäuse direkt über unseren Köpfen :-)

Auf der Fahrt zu einem möglichen Hotel fahren wir über eine abenteuerliche Hängebrücke. Sie hält, jedoch nur unter grosser Verformung. Wir wussten doch, dass in diesen Bauwerken immer viel Sicherheit einberechnet ist :-) .

Nahe dem Vulkan Arenal finden wir eine weitere nette Unterkunft und hoffen den grossen Vulkan bald einmal ohne Wolken- und Nebelschleier zu sehen. Dies soll uns jedoch die ganze Zeit verwehrt bleiben. Die abenteuerliche Zipline (Hängeseil)-tour über und durch den grandiosen Regenwald. Seile bis zu 700m Länge! Die Geschwindigkeiten und die Abrollgeräusche der Rollen, an denen wir angemacht waren, waren berauschend! :-)

Immer wieder versuchten wir den Vulkankegel zu sehen, doch es blieb beim Wunsch diesen zu entdecken. Wir verspürten einen leichten Hunger und versuchten dem Arenalsee entlang ein kleines Restaurant zu finden. Wir sahen viele Hinweisschilder dem Ufer entlang doch wir kamen dem Ziel vor den vielen Schildern näher! Das kleine Helvetia, „La pequeña Suiza“, bei Nuevo Arenal lag am Weg! Wir entdeckten Aebi Landwirtschaftsfahrzeuge und am Restaurant war aussen ein tolles Bild vom Helden Winkelried gemalt. Wir gönnten uns leckere schweizer Spezialitäten im Restaurant und unterhielten uns angeregt mit dem Schweizer Besitzer und Macher, Franz Ulrich. Er wanderte vor gut 50 Jahren für eine Anstellung bei einer Kaffeefirma nach Costa Rica aus. Seither hat er in diversen Berufen gearbeitet und sich dann in den 1990er Jahren die Kleine Schweiz mit seiner Familie am Arenalsee aufgebaut. Es gibt da ein Restaurant und Hotel, eine Kapelle, Braunvieh, Eisenbahn mit Viadukten und Kehrtunnels und oben auf einem Berg ein Drehrestaurant mit grandioser Rundumsicht. Wir hatten noch eine Nacht in einer Ortschaft gebucht, uns jedoch spontan für eine Übernachtung in der kleinen Schweiz für den folgenden Tag entschieden. Ein nidwaldner Auto auf dem Parkplatz eines nidwaldner Besitzers in Costa Rica! Das Wiedersehen tags darauf war ausserordentlich herzlich und wir kamen in den Genuss einer Bahnfahrt zum Drehrestaurant! Die Unterhaltung abends im Restaurant, mit weiteren Schweizergästen aus Appenzell Innerroden, war äusserst unterhaltsam. Herzlichen Dank für die abwechslungsreiche Zeit am Arenalsee!

Wir wollten bei einem weiteren Vulkan unser Glück versuchen, diesen ohne Wolken sehen zu können. Beim Parque National Rincón de la Vieja. Im Park kann auf mehreren Wegen die Umgebung des Vulkans bewundert werden. An vielen Stellen gibt’s typische heisse Erde und blubberndes Wasser und Schlamm, wie es schon mal in Vulkanumgebung vorkommen kann. An der Sonne heizte uns diese recht ein. Ein paar wenige Tiere haben wir im herrlichen Wald entdecken können, doch leider eigentlich nicht die erwarteten Papageien.

Der Vulkan wollte sich auch hier nicht zeigen. So entschlossen wir uns nach Süden an die Pazifikküste zu fahren und dort die Strände etwas zu geniessen. Hier gibt’s an einigen Stellen Wasserschildkröten, die ihre Eier in den Sand legen. Wir waren tagsüber am Strand und konnten keine Schildkröten entdecken. Diese kommen jeweils nachts oder in der Dämmerung. Leider werden die Eier im trockenen Sand immer mal wieder von diversen Räubern, oder dann die geschlüpften Schildkröten selbst, gestört. So nimmt man an, dass schlussendlich gerade mal eines von tausend gelegten Eiern als ausgewachsenes Tier im Meer gross wird!

Wir haben uns mit einem Schweizer Paar, das ebenfalls auf einer Reise auf der Panamericana Richtung Süden unterwegs ist, etwas weiter südlich am Strand verabredet. Die Fahrt dahin hatte es in sich und der gemietete Toyota durfte sein Können als Mietwagen beweisen. Die Naturstrassen und ein paar Wasserdurchfahrten hat er jedoch spielend gemeistert. Vielleicht waren die Herausforderungen halt nicht schwierig genug :-) ?

Wir unterhielten uns am Strand intensiv über unsere Reisefahrzeuge und tauschten viele Erlebnisse in beide Fahrrichtungen aus. Einen Tag ohne lange Fahretappe genossen wir.

Weiter ging es über Puntarenas Richtung Quepos. Da liegt der Nationalpark Manuel Antonio. Wir fanden ein spezielles Hotel mit einer alten Boeing als Attraktion im Regenwald. Dieses Flugzeug kann als Hotelzimmer oder Gruppenlokal gemietet werden. Wir durften auf dem Parkplatz unseren Duro abstellen. Früh morgens wurden wir durch Affen, welche über ein gespanntes Seil über den Duro balancierten, geweckt. Diese Akrobaten waren auf der Suche nach ihrem Frühstück.

Bei einem Besuch im Nationalpark hatten wir leider nicht viel Glück mit Tierbeobachtungen. Auch könnten die vielen Besucher früh morgens eher nachteilig für gute Beobachtungen gewesen sein. Es wurde durch einige Führer mit Vergrösserungsgläsern auf ein paar Tiere im Wald hingewiesen. So konnten wir diese auch entdecken und bewundern. Die Hitze im Park, obwohl nahe am Meer, war intensiv. Auf dem Weg zu einem etwas erhöht liegenden Aussichtspunkt schwitzten wir uns mächtig aus. Es gibt in diesem Nationalpark einen toll gelegenen Sandstrand in einer kleinen Bucht. Dies gefällt nicht nur den Touristen, auch ein paar Waschbärenfamilien haben sich da nieder gelassen. Klar sind sie vor allem da, weil sie immer mal wieder was zu futtern kriegen können!

Auf einer Runde östlich um San José kommen wir in den Nebel- und Regenwald in grosser Höhe. Eine zweite Hauptverkehrsachse führt durch diese Berge über 3200müM. Leider beginnt es zu regnen und Nebel zieht auf. In einer einfachen aber schönen Lodge können wir übernachten und entscheiden uns am nächsten Morgen einen Ausflug zur Beobachtung der, für diese Gegend sehr bekannten Quezal-Vögel. Die männlichen Tiere präsentieren sich mit sehr langen, grünlich blauen Schwanzfedern. Wir starteten am nächsten Tag früh, doch der Regen liess uns leider bis zum Schluss hoffen, dass wir mehr als nur ein relativ unscheinbares Weibchen sehen werden. Tags zuvor war die Tour bei schönem Wetter erfolgreich, was uns mit schönen Fotos gezeigt wurde. Wir bekamen dann jedoch noch ein kleines Nest, mit einer Kolibri Mutter drin sitzend, zu Gesicht. Ein entsprechend gut getarntes kleines Nest für einen kleinen Vogel.

Wir wollten ein weiteres Mal versuchen einen Vulkan zu Gesicht zu bekommen. Dies möchten wir gleichzeitig mit einer Kaffeeplantagenbesichtigung verbinden. Dazu fahren wir nordwestlich von San José, nördlich der Ortschaft Alujela. Dort wird unter einem riesigen, seitlich offenen Dach jeweils freitags und samstags ein grosser Bauernmarkt abgehalten. Die Waren kommen aus der Umgebung, werden schön präsentiert und riechen sehr frisch. Wir brauchten jedoch nur ein paar Bananen und so genossen wir das hektische Treiben und das Angebot mit den Augen und der Nase.

Zum Abschluss der Ferienreise unseres Besuches schenkten sie uns ein paar Nächte in einem sehr schön gelegenen Hotel am Fusse des Vulkanes Poás. Während der sehr informativ gestalteten Kaffeeplantagetour bei DOKA lernten wir viel über das am zweimeisten getrunkene Getränk weltweit. Während gut vier Monaten können die reifen Kaffeefrüchte an den Pflanzen gepflückt werden. Immer wieder werden die Pflanzen dabei ihrer reifen Früchte entledigt. Runde für Runde.
Kurz wurden uns die Verarbeitungsprozesse der Kaffeebohnen und das Trocknen erklärt und gezeigt.
Auch dieser Versuch, einen Vulkankegel ohne Wolken zu sehen war uns durch Regen leider verwehrt.

Wir mussten uns nach drei erlebnisreichen Wochen von Ruth und Edy verabschieden, welche sich zurück in die winterliche Schweiz machten. Der Mietwagen wurde zurückgenommen und auch endlich mal wieder gereinigt :-) Herzlichen Dank für die schöne gemeinsame Zeit in Costa Rica!

So waren wir ab ersten Dezember wieder alleine mit dem Duro unterwegs und machten uns auf den Weg Richtung Nordwesten nach Nicaragua. Während eines Zwischenstopps an der Hauptstrasse konnten wir bei einem Restaurant auf dem bewachten Parkplatz schlafen. Tags darauf, nach einer relativ kurzen Fahrt, kamen wir in einer uns empfohlenen Finca, kurz vor der Grenze, an.

Die von einer Schweizer Familie vor gut 16 Jahren übernommene Finca überraschte unsere Erwartungen bei weitem! Hier konnten wir wilde Tiere nicht nur hören, sondern auch sehen! Brüllaffen und Klammeraffen bewegten sich elegant auf ihrer Runde hoch über unseren Köpfen durch die Bäume. Riesige Baumkronen sind ihr Zuhause. Auch konnten wir ein Faultier in einem Teakbaum gleich neben uns entdecken. Vielleicht ist dieses Tier ein Elternteil der kleinen Linda? Linda ist ein junges Faultierbaby, das bei Agi und Guidos Familie nach einem Sturz aus einem Baum aufgenommen wurde! Die ganze Familie umsorgt das jüngste „Familienmitglied“ mit grosser Hingabe. War es doch leider auch während unseres kurzen Aufenthaltes etwas kränklich. Bei ein paar Runden auf der Finca konnten wir tolle Beobachtungen machen. Wurden jeweils abends mit köstlichen Abendessen bedient und unterhielten uns mit weiteren Gästen und Guido jeweils sehr interessiert. Wir haben auch Pläne geschmiedet, dass wir in Kanada, bei Angelikas Verwandten, den Gast Achim im Nachbardorf besuchen werden. Dies dürfte dann in knapp einem Jahr möglich sein. Wir freuen uns, bald wieder jemanden auf dieser KLEINEN Welt wiederzusehen! Wir wünschen euch allen eine tolle Weihnachtszeit und tolle Zukunft!

Die Finca Cañas Castilla, kurz vor der Grenze nach Nicaragua, können wir sehr empfehlen!
GPS: N11.12231 und W85.59464.

Nach ein paar Tagen länger als gedacht, machten wir uns dann auf den Weg nach Nicaragua. Irgendwie hatten wir ein komisches Gefühl. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass wir ja bereits erfahrene Reisende sind, und uns ein Grenzübertritt eigentlich nicht weiter überraschen kann!

Es hat geklappt! wir sind bereits viel weiter im Norden und werden von diesen Erlebnissen in den nächsten Berichten erzählen.

Liebe Grüsse aus dem schön angenehm kühlen und windigen Honduras.
Angelika und Simon